Schützengesellschaft Empelde von 1925 e.V.

Schützenfeste in Empelde haben eine Jahrhunderte alte Tradition. Einen regulären Schützenverein hat es hier in alten Zeiten jedoch nicht gegeben. Der 1. Weltkrieg und die ersten Jahre danach, bewirkten einen gesellschaftlichen Umbruch. Die Monarchie hatte ausgedient, lediglich der Schützenkönig überlebte.

Auf Initiative von Friedrich Tündermann und Heinrich Öhlers trafen sich am 21. Juni 1925, sechzehn Empelder Männer in der Gastwitrschaft von Heinrich Öhlers sen. mit dem erklärten Ziel, einen Schützenverein zu gründen.

Das Protokoll von diesem Tage nennt folgende Gründungsmitglieder:

Friedrich Tündermann, August Reime, Fritz Nöthel, Fritz Narten,

Fritz Öhlers, Adolf Oberländer, Fritz Behnsen, Heinrich Stümpel,

Siegfried Konrad, Karl Monin, Hermann Reinecke, Heinrich Öhlers,

Ernst Lomberg, Helmut Blume, Hermann Kurze und Gustav Grimpe.

Die Aufnahmegebühr betrug drei Mark und der Monatsbeitrag fünfundzwanzig Pfennige. Zwei Monate später wird der Beitrag, unter Einbeziehung des Schießgeldes, auf eine Mark erhöht. Arbeitslose zahlen die Hälfte.

Nach zwölfjähriger Unterbrechung fand am 22. August 1926 endlich wieder ein Schützenfest in Empelde statt. Gefeiert wurde auf dem alten Schützenplatz, rechts der Nenndorfer Straße in Richtung Gehrden. Die erste Fahne wurde geweiht und Schützenbruder Fritz Offenhausen stiftete großzügiger Weise die Königskette.

Bereits 1927 erfolgte der Beitritt zum Deutschen Schützenbund!

Die Weltwirtschaftskrise war auch in der Schützengesellschaft Empelde spürbar. Die Arbeitslosigkeit war erschreckend hoch, und so konnte 1931 kein Schützenfest gefeiert werden. Kameradschaft und Geselligkeit wird aber immer gepflegt.