Schützengesellschaft Empelde von 1925 e.V.

Ausflug der Empelder Schützen in den Harz

 

Nach der Premiere im letzten Jahr habden die Schützen auch dieses Jahr einen Ausflug gemacht. Es ging nach Torfhaus.

Bereits die Anfahrt wurde unterbrochen mit einer Besichtigung des Erzbergwerkes Rammelsberg in Goslar. Nach wir viel über den Erzbergbau im Harz erfahren haben ging es weiter zum Quartier in Torfhaus.

Nach dem Abendessen wurden noch die Eindrücke des Tages besprochen und der gesellige Ausklang eingeleitet.

Am darauf folgenden Tag ging es auf den Wurmberg. Von dort wanderten einige Teilnehmer zum Königskrug. Dort wurden Sie von den restlichen Mitfahrern nach ca. 1 1/2 Stunden begrüsst. Nach einer kurzen Rast ging es weiter zur Rappbode Talsperre. Dort sind wir über die längste Hängebrücke gegangen. Am Ausgang des an dieser Stelle etwa 100 Meter tiefen Rappbodetales spannt sich von einer Talseite zur anderen eine für Fußgänger erbaute Hängebrücke mit der Bezeichnung "Titan RT". Die Brücke besitzt einen etwa 458 Meter langen frei hängenden Bereich und mit den Verankerungen im Fels auf beiden Talseiten ist die gesamte Kontruktion sogar fast einen halben Kilometer lang. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung nach zehnmonatiger Bauzeit im Frühjahr 2017 hält sie daher auch den Rekord als längste Hängebrücke dieser Bauart auf der Welt.

Die Fußgänger-Hängebrücke verläuft parallel zur Staumauer der Rappbodetalsperre ungefähr auf der Höhe der Mauerkrone. Sie ist nur wenig mehr als 50 Meter - also noch in Rufweite - auf der Luftseite von diesem mächtigen Bauwerk entfernt. Im Kontrast zu dem massiven und wuchtigen Betonbollwerk wirkt die Hängebrücke besonders filigran. Trotzdem bringt sie fast 120 Tonnen auf die Waage und stellt somit auch nicht gerade ein Leichtgewicht dar.

Die das Tal der Rappbode überspannende Konstruktion hängt an vier 65 Millimeter dicken Stahlseilen und wird durch weitere Seile stabilisiert. Dennoch schwankt die Hängeseilbrücke deutlich spürbar unter der Bewegung der Menschen und des Windes.

Danach ging es wieder zurück nach Torfjhaus. Am Abend waren sich alle Teilnehmer einig nächstes Jahr wieder eine Fanhrt zu unternehmen.